Gleichstellung Universität Zürich

Die Universität Zürich (UZH) strebt die tatsächliche Gleichstellung von Frau und Mann und eine ausgewogene Vertretung beider Geschlechter in allen universitären Funktionen und Gremien an. Die gleichstellungspolitischen Ziele der UZH sind im Universitätsgesetz, in der Universitätsordnung, im Leitbild der UZH und im Verhaltenskodex Gender Policy festgeschrieben. Die UZH trägt ausserdem durch die LERU-Mitgliedschaft aktiv dazu bei, dass die Gleichstellung in der Wissenschaft in der europäischen Forschungsförderungspolitik verankert wird. 

Der Verhaltenskodex Gender Policy enthält sieben Grundsätze der Gleichstellungs-politik der UZH und setzt damit ein Signal für eine gelebte Kultur der Chancen- gleichheit. Er gilt für alle, die an der UZH arbeiten oder studieren. Die UZH schützt zudem die Universitätsangehörigen mit einem Reglement vor sexueller Belästigung. Den Angehörigen der UZH steht ein Leitfaden zur sprachlichen Gleichbehandlung von Frau und Mann für einen sach- und geschlechtergerechten Sprachgebrauch zur Verfügung.

Die Universitätsleitung unterstützt die Fakultäten mit universitätsübergreifenden Aktivitäten und sichert und überprüft die Wirksamkeit der Gleichstellungsstrukturen. Im Aktionsplan Chancengleichheit UZH werden die Aktivitäten für die Jahre 2013 – 2016 beschrieben.

Rechtsgrundlagen UZH

Rechtsgrundlagen Kanton Zürich

Rechtsgrundlagen Schweiz

Bundesverfassung Rechtsgleichheit (1981) 
Artikel 8 Absatz 3: Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.

Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann (1995) auch Gleichstellungsgesetz (GIG) genannt.
Artikel 1: Dieses Gesetz bezweckt die Förderung der tatsächlichen Gleichstellung von Frau und Mann.

Bundesgesetz über die Förderung der Universitäten und über die Zusammenarbeit im Hochschulbereich (1999) auch Universitätsförderungsgesetz (UFG) genannt. Artikel 2, b. die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern auf allen universitären Stufen verwirklichen.

Rechtsgrundlagen International

Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (1979) Das von der Schweiz 1997 unterzeichnete Übereinkommen (genannt CEDAW) hat zum Ziel, die Schlechterstellung von Frauen in den verschiedensten Lebensbereichen umfassend zu verhindern.