H.I.T. - High Potential University Leaders Identity & Skills Training Programme - Gender Sensitive Leaders in Academia

Überblick

Ziel ist es, innerhalb der dreijährigen Laufzeit ein schweizweites High Potential-Angebot zu lancieren. Dieses soll 20 profilierten Schweizer Professorinnen aller beteiligten Hochschulen ein massgeschneidertes Angebot offerieren, um gezielt Führungskompetenzen für Topmanagement-Aufgaben zu stärken.

Einbettung des Projekts

«H.I.T. - High Potential University Leaders Identity & Skills Training Programme - Gender Sensitive Leaders in Academia» ist ein Modul-B-Projekt im übergeordneten Programm P-7 Chancengleichheit und Hochschulentwicklung 2017-2020 von swissuniversities. «Chancengleichheit und Hochschulentwicklung 2017-2020» wird die Chancengleichheit in die zentralen Prozesse und die Entwicklung der Hochschulen zu integrieren. Im Rahmen des Moduls B dieses Programm werden hochschulübergreifende Vorhaben gefördert.

Hintergrund

Obwohl Studentinnen in vielen Studiendisziplinen mittlerweile die Mehrheit bilden, sind Professorinnen und Frauen in akademischen Führungspositionen (z.B. Dekaninnen, Rektorinnen) in Schweizer Bildungsinstitutionen wie Hochschulen oder Forschungsinstituten immer noch untervertreten.

Mittlerweile richten sich Ausbildungs- und Weiterbildungsangebote spezifisch an Frauen für das Topmanagement in der Wirtschaft, den Verwaltungsrat oder für mittlere akademische Führungspositionen (z.B. Laborleitung). Programme für das Topmanagement in der Akademie, die sich an Professorinnen richten, fehlen bislang.

Kurse mit Einbindung von Gender und Diversity Aspekten

Hier knüpft die Idee des Projektvorschlags an. Wir möchten ein neues und innovatives Programm für 20 Teilnehmerinnen entwickeln, das massgeschneiderte Kurse zum Aufbau von Führungskompetenzen und persönlicher Weiterentwicklung anbietet und dabei Gender und Diversity Aspekte (GDO) konsequent einbindet.

Die Teilnehmerinnen aus allen Disziplinen und Schweizer Hochschulen bearbeiten während der Programmlaufzeit ein Projekt, welches auf einen Gender und Diversity Aspekt der Heiminstitution fokussiert. Darüber hinaus sollen Vernetzungsanlässe stattfinden.

Evaluation und Zukunftsaussichten

Eine Evaluation während und nach dem ersten Durchgang soll zur Verbesserung des Programms beitragen, so dass das Programm in der Zukunft ausgebaut und z.B. sowohl für Professorinnen als auch Professoren angeboten werden kann.

Beteiligte Hochschulen

  • Universität Zürich (Leading House)
  • Universität Basel, Universität Bern
  • Université de Fribourg
  • Universität St. Gallen, Université de Genève
  • Université de Lausanne, EPF Lausanne
  • Universität Luzern
  • Université de Neuchâtel
  • Università della Svizzera italiana
  • ETH Zürich