Gleichstellung

Förderung der akademischen Laufbahn

Wissenschaftlerinnen sind in höheren Positionen wie Professuren noch immer untervertreten. Das Bundesprogramm Chancengleichheit versucht, hier Abhilfe zu schaffen. Es initiiert und lanciert Mentoring-Projekte an den Schweizer Universitäten und Hochschulen. Nach Beendigung des Bundesprogramms im Jahr 2011 sollen diese in die reguläre Nachwuchsförderung der Universitäten übernommen werden.

Die Abteilung Gleichstellung führt mit dem Projekt fakultäres mentoring (2008-2009) bereits das dritte Peer-Mentoring-Projekt im Rahmen des Bundesprogrammes Chancengleichheit durch.
Peer-Mentoring ist eine Form von Nachwuchsförderung, die in einer Gruppe von angehenden und fortgeschrittenen Forschenden stattfindet. Mittels eines eigenen Budgets laden sie Gäste ein, organisieren Workshops und Tagungen sowie Weiterbildungen. Mentoringbeziehungen entstehen zwischen arrivierten Forschenden und zwischen den Peers selber.
Neu bietet das Projekt zudem Auslands-Kurzmentorate an. Die Kurzaufenthalte an ausländischen Universitäten dienen dazu, die Netzwerke zu erweitern und den Zugang zu ausländischen Forschenden herzustellen.Neu bietet das Projekt zudem Auslands-Kurzmentorate an. Die Kurzaufenthalte an ausländischen Universitäten dienen dazu, die Netzwerke zu erweitern und den Zugang zu ausländischen Forschenden herzustellen.
www.mentoring.uzh.ch 

Die Abteilung Gleichstellung beteiligt sich auch am Programm Mentoring Deutschschweiz, das jungen Wissenschaftlerinnen einen Mentor/eine Mentorin aus dem wissenschaftlichen Umfeld vermittelt. www.academic-mentoring.ch

FokusLaufbahn ist das Nachfolgeprojekt von Pro-Wiss und unterstützt Wissenschaftlerinnen bei ihrer Laufbahnentwicklung. Mittels Veranstaltungen, Weiterbildungskursen, Coaching und einer Online-Informationsplattform werden die Nachwuchswissenschaftlerinnen für den Weg zur Professur fit gemacht.
www.fokuslaufbahn.uzh.ch

Nachwuchsförderung durch den Ausbau des Kinderbetreuungsangebotes

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen sich nicht länger entweder für Karriere oder für Kinder entscheiden müssen. Der Ausbau des Kinderbetreuungsangebots soll es in- und ausländischen Universitätsangehörigen mit Familienpflichten erleichtern, die berufliche Laufbahn an der Universität Zürich zu optimieren.

Informationen zum Kinderbetreuungsangebot von Universität und ETH Zürich: www.kihz.ch

Was bedeutet Feminisierung für die Nachwuchsförderung in der Pädiatrie?


Der Begriff Feminisierung ist gleichbedeutend mit einem deutlich ansteigenden Anteil von Frauen in einer Berufsgruppe. Der Frauenanteil ian Studierenden n der Medizin ist stetig angestiegen und hat die 50%-Grenze überschritten.
Analog dazu ist der Anteil an Medizinierinnen mit dem Titel FMH Pädiatrie auf über 50% angestiegen. In Zürich gibt es jedoch keine pädiatrische Lehrstuhlinhaberin. Was sind die Gründe dafür und wie sieht es bei den Kinderärztinnen in der Aus- und Weiterbidlung aus?
Im Artikel von PD Dr. med. Beatrice Latal werden diese Fragen der Nachwuchsförderung in der Pädiatrie thematisiert .

femdat - Expertinnendatenbank

Die Expertinnendatenbank femdat wurde 2001 von der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz und vom Verein Feministische Wissenschaft Schweiz initiiert. Beispiel fur einen Teaser.
Neben der Datenbank von Expertinnen
verschiedener Fachrichtungen besteht ein Stellenmarkt "femjob" und die Möglichkeit einen Newsletter zu abonieren.
femdat.ch

FemConsultBild

FemConsult - Die Wissenschaftlerinnen- Datenbank

Die Datenbank für promovierte und habilitierte Wissenschaftlerinnen aller Fachrichtungen aus dem deutschsprachigen Raum ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Kontaktaufnahme bei Besetzung von Professuren und Führungspositionen.
FemConsult.de

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