Gut besucht und angeregt diskutiert: UZH-Veranstaltung zum Thema Exzellenz und Chancengleicheit

Stimmungsbild vom Anlass

Berufen wir die Besten? Exzellenz und Chancengleichheit an der managerialisierten Universität

Das vierte Netzwerktreffen des Aktionsplans Chancengleichheit der Universität Zürich trug den Titel «Berufen wir die Besten? Exzellenz und Chancengleichheit an der managerialisierten Universität».

Die Veranstaltung am 18. September 2019 mit Jun.-Prof. Dr. Ursula Offenberger (Universität Tübingen) und Prof. Dr. Julia Nentwich (Hochschule St. Gallen) war gut besucht und gab Raum für angeregte Diskussionen.

Ein zentrales Thema waren die vielschichtigen Effekte, welche die sogenannte Managerialisierung der Universitäten im Zuge der Bologna Reform auf die institutionelle Gleichstellungsarbeit hatte.

Des Weiteren wurde die These geäussert, dass das Konzept des «unconscious bias» zu einer unbelasteteren Herangehensweise an Berufungsprozesse führte. Die Vermutung lautete, dass die Einführung von Unbewusstheit in die Diskussion es ermöglicht, die Optimierung von Berufungsprozessen unabhängig von Schuldfragen zu diskutieren.

Aktionsplan 2017–20: Netzwerk