Equal Pay Day an der UZH

Was ist der Equal Pay Day?

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Der Equal Pay Day (EPD) markiert den Tag im Jahr, an dem die Frauen denselben Lohn im Portemonnaie haben, wie die Männer in gleicher Position und gleicher Funktion bereits Ende Jahr verdient haben.

Generell gilt: Je höher die Anforderungen der Stelle, desto höher ist auch der Unterschied zwischen Frauen- und Männerlöhnen.

Bei Berufen mit hohem Verantwortungsniveau beträgt der Lohnunterschied 22 Prozent. Das sind ganze 7 Prozent mehr als der Durchschnitt von 15 Prozent für alle Berufe und Verantwortungsstufen.

Die Daten zur Berechnung des Lohnunterschieds basieren auf der zweijährlich durchgeführten Lohnstrukturerhebung des Bundes.

Equal Pay Day: Veranstaltungsreihe 15. - 19. Februar 2021

Der Equal Pay Day (EPD) fiel dieses Jahr auf den 20. Februar 2021.

Die Gleichstellungskommission des VSUZH hat in Zusammenarbeit mit Business Professional Women (BPW) und der Abteilung für Gleichstellung und Diversität (AGL) der UZH eine virtuelle Woche vom 15.02.21 bis zum 19.02.21 zum diesjährigen Equal Pay Day 2021 (EPD) auf die Beine gestellt.

Videoaufzeichnungen der Anlässe und ein Rückblick aufs Programm finden sich auf der Seite der Gleichstellungskommission des VSUZH: vsuzh.ch/gleichstellung

oder - nur die Videoaufzeichnuingen - direkt auf youtube:

Podiumsdiskussion 15. Februar 2021

youtube: (Lohn-)gleichstellung auch heute noch relevant?

Podiumsdiskussion 19. Februar 2021 (mit Dr. Christiane Löwe, Abteilungsleiterin AGL)

youtube: Gleichstellung: Schweizer Hochschulen als Vorreiterinnen?

Organisator*innen

Ansicht Standaktion mit drei Beteiligten
Standaktion im Hauptgebäude (2020)

Der Equal Pay Day (EPD) in der Schweiz wird seit 2009 jeweils unter der Leitung der Business & Professional Women (BPW) organisiert. Die Abteilung Gleichstellung und Diversität der UZH beteiligte sich erstmals 2013 in Kooperation mit dem VSUZH mit Standaktionen an der UZH.

Aktion am EPD 2020

Rückblick: Equal Pay Day 2020

Was ist Lohndiskriminierung im Sinn des Gleichstellungsgesetzes?

Marianne Schär Moser und Jürg Baillod erläutern Lohndiskriminierung im Sinn des Gleichstellungsgesetzes folgendermassen:

Die beobachtbaren Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern haben verschiedene Ursachen. Eine Lohndiskriminierung im Sinne des Gleichstellungsgesetzes liegt nur dann vor, wenn Frauen und Männer beim/bei der selben Arbeitgebenden für gleiche oder gleichwertige Arbeit ungleich entlöhnt werden.

Zitat: Seite 22 in Moser/Baillod 2006: Instrumente zur Anlayse von Lohndiskriminierung: Orientierungshilfe für die juristische Praxis. Hrsg.: Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG und Schweizerischer Anwaltsverband SAV.